ab 2019-1 - Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil

Die Zouft mit der originalen Fäldchuchi / Feldküche Modell 1939 (JG 42) und dem originalen Zugfahrzeug
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil
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ab 2019-1

Fotoarchiv
Samstag, 15. Juni 2019: Sängerfest Zimmerberg Hütten
Die um 10 Uhr eingerückten Zoufträte Füxe, Ruedi, Pfüdi und Gung Gung sowie der Schreibende, bereiteten den Arbeitsplatz für diesen «Grossauftrag» vor. Um 10.15 fuhr auch schon Transport-Obrischt Fredi mit dem «Nachbrand» und der angehängten Feldküche vor. Sobald alles eingerichtet war, verschoben sich die Zoufträte zum Restaurant Krone, um in der warmen Küche noch einen Wurstsalat mit Pommes Frites als Stärkung für diesen sicherlich anstrengenden Tag einzunehmen. Pünktlich um 13 Uhr fand das Briefing von Zouftmeischter Brauni und Quartiermeischter Pfüdi statt. Da es sich bei diesem Auftrag «240 Portionen Salat, Ratsherrengeschnetzeltes und Dessert» um einen wirklichen Grossauftrag handelte, bat der ZM die Zöifterschaft sich beim Alkoholkonsum zurückzuhalten. Eifrig und fleissig wurde dann das Mise en Place vorbereitet. Leider wurden die Arbeiten von einem Zwischenfall kurzzeitig gebremst. Ehren-Zouftrat Peter Schuppli schnitt sich mit dem Rüstmesser. Dank dem souveränen Einsatz einer zufällig anwesenden Rettungssanitäterin, «die anwesenden Samariter waren völlig überfordert», beruhigte sich die Situation aber sofort wieder und die Vorbereitungen konnten weitergeführt werden. Um 18.30 Uhr galt es den Salat mir Croutons und Datteltomatenvierteln zu schicken. Schon von Anfang an bewährte sich die von den Zöiftern eingerichtete «Fassstrasse» voll und ganz. Die als Service-Personal eingesetzten Hüttner-Männerchörler, denen es beim Salat schicken noch ums Singen war, verging das Lachen aber spätestens beim Servieren des Hauptganges. Die sehr gut vorgeheizten Teller «Ratsherrengeschnetzeltes mit Stock und glacierten Rüebli» wurden von den Sängern mit verschiedensten neuen Servicemethoden, an die zu bewirtenden Gäste verteilt. Zwischendurch galt es immer wieder die Teller abzuwaschen und für den Abtransport bereitzustellen. Der anwesende «Schwammör Brummli» meisterte seine Aufgabe mit der Mithilfe aller Zöifter hervorragend. Nach langer Pause, ca. 1 Stunde, in der zwischenzeitlich die schwergewichtigen Zoufträte und Schärble-Willi, das Zelt festhalten mussten, «es zog ein Sturm auf», konnte dann endlich das Dessert serviert werden. Danach galt es die ganze Infrastruktur zu demontieren und das mitgebrachte Geschirr wieder ins Lager zu führen. Um 22.46 Uhr konnte Zouftmeischter Brauni das Debriefing abhalten. Er verdankte allen Helfern ihren tollen Einsatz. Das war wieder einmal ein «grosser Brocken» der von A-Z perfekt geplant und ebenso perfekt ausgeführt wurde. Wir erhielten von allen Beteiligten ein grosses Lob! Nach dem anschliessenden Abschiedstrunk, fuhr Zöifter Ueli Kleiner den «Nachbrand» mit Küche, noch zur Scheune von Transport-Obrischt Fredi. Ein denkwürdiger Zouft-Event fand somit sein erfreuliches Ende.

Samstag, 11.Mai 2019: Kochauftritt Vorstellung Bauvorhaben Firma Gessner Immobilien Wädenswil
 
Bei durchzogenem regnerischem Wetter konnte Zouftmeischter Brauni das Briefing durchführen. Es galt für die Gäste und Interessierten des neuen Bauvorhabens der Gessner Immobilien AG an der Stegstr. in Wädenswil zweierlei Risotto also «ai Funghi» und «alla Milanese» zu kochen. Die von Quartiermeischter Pfüdi bereitgestellten Ingredienzien wurden in Chargen à 75 Portionen unter der Führung von Fäldwoibel Füxe gekocht. An den Kesseln und mit Unterstützung des Chesselmeischters und Gemeinderatspräsidenten André waren Nöizöifter «Walti vom Aeppli» und der unerschrockene Militärkoch Kurt Muri für das Kochen der Risottos verantwortlich. Da fast das gesamte Kochgut schon gerüstet und das Büffet im alten Websaal der Firma Gessner bald aufgestellt und bezeichnet war, konnten sich alle Zöifter auf das Repräsentieren der Zouft konzentrieren. Es ist sehr erfreulich zu spüren, dass jeder Auftritt der Zouft von den Gästen mit Komplimenten honoriert wird. Um Punkt 11.30 Uhr standen die ersten zwei Kochkisten zur Ausgabe bereit. Unter der erstmals «chifelfreien» Führung von «Spriiggeli Willi» und «Hüttenwart Jürg» und den zum ersten Mal im Einsatz stehenden Zouft-Anwärters Ivo Peyer, konnte mit dem Ausgeben des Risottos begonnen werden. Sogleich wurden die zwei weiteren Chargen a 50 Portionen vorbereitet und abgepackt. Alsbald wurde die Feldküche zum Abtransport bereitgemacht. Beim geselligen Zusammensitzen und lockeren Gesprächen, wobei bis um 16 Uhr noch Risotto ausgegeben wurde fand dieser erneut hervorragend organisierte Anlass ein Ende. Um 17 Uhr konnte Fäldwoibel Füxe, der den ab Mittag abwesenden Zouftmeischter in bester Manier vertrat, das Debriefing vornehmen. Damit fand ein abermals tadelloser Einsatz der Zouft Fäldchuchi 39 sein gutes Ende.
Freitag, 12.April 2019: 22. Zouft-Senat bei Ernst Zollinger im Restaurant Schmiedstube zu Wättischwil
Obwohl der Apéro erst um 18 Uhr losgeht, treffen die ersten Zöifter schon eine halbe Stunde früher ein. Der Zouftmeischter lässt es sich aber nicht nehmen seine Vorbereitungen für den Senat exakt durzuziehen. Nach einem einstündigen Apéro bei Wein, Bier und feinen Kanapees erklang pünktlich um 19 Uhr die Zouftglocke um den 22. Senat einzuschellen. Einer kurzen Begrüssung des Zouftmeischters folgte das traditionelle Singe der Zoufthymne. Unter der Leitung von Director Musicae Ralf und Cantus Magister Walter sangen die «Zouftchörler» die Hymne. Auch eine kleine Textunsicherheit des Zouftmeischters, konnte den gelungenen Start des Senates aber nicht trüben. Als Erstes stand die Aufnahme eines neuen Zouft-Anwärters an. Ivo Peyer, seines Zeichens Angestellter der Clientis Sparcassa Wädenswil und Gemeinderat im Forum, wurde den Zöiftern als neuer Zouft-Aspirant vorgestellt. Seine Göttis Chesselmeischter Grübi Brupbacher und Revisor Peter Bossert kleideten den Aspiranten in den Zoufthabitus ein. Sie werden dem Nöi-Zöifter in seinem Probejahr begleiten und ihm die Regularien und Gepflogenheiten der Zouft näherbringen. Nach der Begrüssungsrede und dem Apell galt es den Senats-Präsidenten zu ernennen. Aus gegebenem Anlass schlug der Zouftrat diesmal Ehren-Zouftmeischter Cheesy als Senatspräsident vor. Nach seinem Nebenamt als Zouft-Paparazzo, durfte der in das zweite Glied Zurückgetretene, sich also schon wieder um zwei «Ämtli» kümmern. Ein wichtiger Teil des Zouftsenats konnte dann behandelt werden. Über die neuen Zouftstatuten die vom Ehren-Zouftmeischter entworfen-, und dann vom Zouftrat und einigen Zöiftern korrigiert wurden, musste abgestimmt werden. Bei Annahme dieser, wurde der Maximal-Mitgliederbestand der Zouft erhöht, so dass wir allfällige Zouft-Anwärter auch schon ins Probejahr aufnehmen können. Die neuen Statuten beinhalten aber auch die Neugründung der «Garde 39». Es ist dies eine Garde, in die sich altgediente Zöifter wählen lassen können und so von der Pflicht des Mitkochens enthoben sind. Auch beim Obolus sind die «Garde 39ler» ein wenig entlastet. Sie können aber gerne einen Zustupf in die Kassengamelle der Zouft geben. Bei der Abstimmung über die Zouftstatuten wurde Einstimmigkeit erreicht. Damit sprach die Zöifterschaft dem Zouftrat auch sein Vertrauen aus. Mit der zwischenzeitlichen Gratulation und der Ernennung des Ehren-Zöifters Peter Schuppli und dem Zöifter Jean Luc Meier, beide zu UUAS, und dem Zouftmeischter Brauni zum AUS, ging der Senat mit den Jahresberichten der verschiedenen Chargen weiter. Es war wieder eine Freude den Zoufträten Andi, Füxe, Pfüdi, Ruedi und Gung Gung zuzuhören und zuzuschauen. Mit Versen und Zwischenrufen wurden die Kochanlässe des vergangenen Jahres noch einmal Revue passiert. Ein wirkliches Highlight! Als ein wenig trockener, aber nicht minder interessanter, Teil folgte dann mit der Abnahme des Kassenberichts des Säckelmeischters. So wurde auch trotz der letztjährlichen Sonderausgaben ein Gewinn in der Zouftkasse geschrieben. Revisor Peter Bossert verdankte die Arbeit des SM und der Senat erteilte ihm die einstimmige Decharge. Jetzt hiess es zuerst einmal etwas zwischen die wackligen Zähne zu bekommen. Schmiedstube-Wirt Ernst Zollinger und sein Team servierten der Zouft einen wirklich originalen Sonntagsbraten mit Stock und Gemüse. Gut genährt ging es dann in die zweite Runde. Die Traktanden, Ehrungen, Ernennungen und Aufnahmen standen an. Als erstes wurden zwei verdiente Zöifter in den Stand der «Garde 39»-Gardisten gehoben. Es waren dies Jean Luc Meier und Dubelju Örni Tessarolo. Sie durften den neu kreierten «Garde 39 Sticker», der an sicherlich einen prominenten Platz an ihrer Bluse bekommen wird, in Empfang nehmen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Zuerst wurde Probe-Zöifter Ueli Kleiner zum Zöifter erkoren. Seine Göttis Transport-Obrischt Fredy und Fäldwoibel Füxe hatten Ihren Schützling sicher durch das Probejahr geführt. Als Nächstes stand die Aufnahme des Probezöifters Walter Aeppli an. Auch Walti war von seinen Göttis Spriggeli-Willi Fegble und Schriiber Gung Gung im Probejahr bestens unterstützt worden. Beide Probezöifter wurden vom Senat einstimmig gewählt und ihr grosser Einsatz während des vergangenen Jahres wurde mit einem Sonderapplaus verdankt. Herzliche Gratulation den beiden Neu-Zöiftern! Jetzt stand nur noch die Ernennung zweier verdienter Zöifter zum «Schwammör» an. Für ihren unermüdlichen Einsatz an den Abwaschtrögen der Zouft wurde Fridel Luchsinger und Ernst Brummli Brupbacher mit dem Titel eines «Schwammörs» geehrt. Beide zeigten grosse Freude an Ihren neuen Titeln. Die erhaltenen Urkunden werden ebenso einen Ehrenplatz bekommen, wie die vom EZM erschaffenen Auszeichnungen, die sie jederzeit auf ihren Kochblusen zur Schau stellen dürfen.

Da unter Traktandum Anträge und Varia keine ebensolche vorlagen, oblag es dem Senatspräsidenten das Schlusswort zu halten. In diesem verkündete er, dass er eine, und in den vergangenen 22 Jahren leider in Vergessenheit geratenen Tradition, wiederzubeleben gedenke. Es wäre dies die ordentliche Verdankung des Zouftrats durch die Zöifterschaft, meint er. Der grossartige Einsatz des gesamten Zouftrats dürfe nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Mit träfen Worten dankte der Senatspräsident dem Zouftmeischter und den Zoufträten für ihr unermüdliches Engagement für die Zouft. Nach dieser Rede erhob sich die Zöifterschaft und zollte dem Zouftrat mit einer Standing Ovation den nötigen Respekt.  

Mit den Hinweisen auf die nächsten wichtigsten Zouftanlässen und einem kurzen Schlusswort schloss der Zouftmeischter seinen ersten Senat als eben solcher um 22:35 Uhr. Der Ausklang des Senates war dann wieder von vielen Lachern und Humor geprägt. Es war so lustig, dass es bis in die Morgenstunden dauerte bis der letzte Zöifter sich auf seinen Heimweg machte.
Samstag, 30. März 2019: Früeligsmäärt Wädenswil
Um 06.30 Uhr traf der Zouftmeischter im «Zouftland» an der Merkurstrasse ein und kurz darauf erschien auch der Ehren-Zouftmeischter & ad interim-Zouft-Paparazzo. Leider waren wieder zwei Fahrzeuge auf dem Swisscom Parkplatz abgestellt. Einer der Rostlaubenbesitzer bequemte sich dann endlich, seine Kiste wegzufahren. Nach einigem Hin und Her und der dargebotenen Hand einer aufgebotenen KAPO-Patrouille wurde das verbliebene Vehikel kurzerhand auf die gegenüberliegende Seite verschoben. Nichts mehr stand also einem tollen Zouftanlass im Wege. Nachdem der Ehren-Zouftmeischter und Zouft-Paparazzo ad-interim Cheesy das heranbrausende Saurer-Fäldchuchi-Gespann auch filmisch festhalten konnte und das Briefing des Zouftmeischters und des Quartiermeischters Pfüdi beendet war, konnte mit dem Aufstellen des Zeltdorfes, des Buffets und den gesamten Einrichtungen begonnen werden. Die von Fäldwoibel Füxe organisierten, und vorerst von ihm finanzierten, Scherenzelte bewährten sich schon beim ersten Mal. Bei herrlichem Frühlingswetter freute sich die ganze Zöifterschaft auf einen genialen Früeligsmäärt. Nach dem Genuss des ersten Filterkaffees begannen die Kartoffel- und Spargelrüster mit ihrer Arbeit. Im Nu war die gebrauchte Menge von Hand oder mit der «Anliker» gerüstet, sodass die Köche Transport-Obrischt Fredy Haab und Quartiermeischter Pfüdi den «Spargel-Kartoffel-Rüebli-Bohnen-Eintopf» zubereiten konnten. Der dazugehörende «Black Angus Schüblig», vom Zouftanwärter Walti Aeppli geliefert, wurde zuerst im Eintopf gewärmt und dann in der neu erstandenen Bain-Marie warmgehalten. Ab ca. 11.30 Uhr konnten dann die ersten Portionen des «Vegi mit Wurst»- Menüs verkauft werden. Ab dieser Zeit füllte sich auch das Festgelände «Zouftland» allmählich und die Serviceleute begannen mit dem Verkauf der Tranksame. Zwischendurch wurde der arbeitenden Zöifterschaft die von Quartiermeischter Pfüdi organisierten «Schottenmützen mit Frisur» ausgehändigt. So merkten die Gäste auch sofort wer am Chrampfen war. Die nun neu bekappten Zöifter sahen wirklich zum Schreien aus. Ebenso erfand jeder Einzelne eine eigene Art den Schotten Mutz zu tragen. Nach und nach füllte sich die Festbeiz und die Besucher begannen sich, unter der Beschallung von «Zouft-DJ-Freesteil» Werner Martin, der wieder für ein bombastisches Musikprogramm sorgte, ein wenig der Musse und der Festfreude zu frönen. Bier um Bier, Wein um Wein oder «Zöifterli um Zöifterli» wurden über die Theke geschoben und von den fleissigen Service-Leuten Director Musicae Ralph, Chesselmeischter André, Säckelmeischter Martin, Gwandmeischter Sigi und Zouftmeischter Brauni an die Gäste verteilt. Die Stimmung im Zouftland wurde immer besser. Dazu trugen sicherlich nicht nur die getrunkenen Bierchen sondern auch das wirklich göttliche Wetter bei. Schon bald, nämlich um 16.45 Uhr «musste» der Zouftmeischter die letzte Runde bekannt geben. Er bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei den Gästen und ermunterte sie am Herbstmäärt wieder zu «Uns ins Zouftland» zu kommen. Fleissig wurde jetzt der Zouft-Gastronomie-Betrieb wieder zurückgebaut und das gesamte Material «verruumet». Innert Stundenfrist war auch trotz der Müdigkeit einiger Zöifter der gesamte Stand aufgeräumt und sauber geputzt. Beim Debriefing bedankte sich Zouftmeischter Brauni bei allen Beteiligten im Speziellen aber bei den Zoufträten Füxe und Pfüdi für ihre tollen Vorarbeiten zum guten Gelingen des Anlasses. Um 18.15 zog eine zufriedene Zöifterschar entweder nach Hause oder zur «Aftermäärt-Party» ins Du Lac. Dort wurde unter der Beschallung von «Zouft-DJ-Freesteil» bis in die Nacht gefeiert. Ein arbeitsreicher Zoufttag nahm somit ein perfektes Ende. Die zufriedenen Zöifter konnten sich aber auch an der prall gefüllten Zouftkasse erfreuen.



Die Geschichte der verlorenen Brille live  (00:44 hät d' Fee gseit ) !

Die vollständige Reportage zu dieser geschichtsträchtigen Veranstaltung wird Zouft intern publiziert.


Samstag, 30. März 2019:   Die Merkurgasse wird zum Zouftland
Die Sherlock Holmes-artigen Recherchen des Schriibers im NFG-Kochstützpunkt und die manuellen Fertigkeiten des Quartiermeischters waren
ausschlaggebend, dass am Frühlingsmärt 2019 die Annexion der Merkurgasse durch die Zouft zur Tatsache wurde. Schlag 10:00 rief der Zouft-
meischter die Zöifterschaft zur allgemeinen «Aatrinkete», um die, vom Quartiermeischter gestaltete, neue und einzigartige Hinweistafel «Generell 39»
und dem Ortsschild «Zouftland» gebührend einzuweihen. Mit diesem unmissverständlichen Zeichen wird nun für alle zukünftigen Frühlings- und
Herbstmärkte dokumentiert, dass die Merkurgasse jeweils temporär zum «Zouftland» mutiert und damit zum Hoheitsgebiet der Zouft erklärt wird.
Damit soll gewährleistet werden, dass alle Marktbesucherinnen und -besucher, ob mit oder ohne Musik, den Weg ins «Zouftland» finden.
Wichtig: Beim Eintritt in das «Zouftland» finden keine Passkontrollen statt!
Montag, 18. März 2019: Das Wädenswiler Parlament wählt Chesselmeischter André Zürrer zum Gemeinderatspräsidenten
Nun ist es also geschehen! Die Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil konnte sich einen weiteren Diamanten in die eh schon gut geschmückte Krone einsetzen. Welche andere ortsansässige, man darf aber auch weit in die Region oder sogar in den Kanton blicken, ohne dabei fündig zu werden, Zunft, Körperschaft, Innung oder Verein kann schon von sich behaupten, den höchsten Wädenswiler in seinen Reihen zu haben! Eine Delegation der Zouft, bestehend aus dem Zouftmeischter Brauni, dem Zouftrat & Quartiermeischter Pfüdi, dem Ehren-Zouftrat & Gwandmeischter Sigi, dem Ehren-Zouftrat Jimmy, dem Zöifter/SZAL/UUAS Brummli, dem Zöifter/Spriggeli-Willy/Herr Schärble Willy und dem Ehren-Zouftmeischter Cheesy hatten es sich nicht nehmen lassen, an diesem historischen Ereignis teilzunehmen.
Nach der Schluss- und Dankesrede der abtretenden GR-Präsidentin schritt das Wädenswiler Parlament um ca. 19.52 Uhr zur geheimen Wahl des neuen Gemeinderatspräsidenten. Die Stimmenzähler teilten die Wahlzettel aus und dann wurde links und rechts im Rat eifrig geschrieben. Kurz darauf wurden die Wahlzettel wieder eingezogen und der Obmann der Stimmenzähler las jeden Zettel vor. Einmal fiel der Namen Charlotte Bär, ein Stimmzettel war ungültig (stammte wahrscheinlich von einem Analphabeten) und einer wurde leer eingelegt. Die Präsidentin verlas das Wahlresultat! Mit hervorragenden 31 von 34 Stimmen wurde der Zöifter & Chesselmeischter André Zürrer zum neuen Gemeinderatspräsidenten gewählt. In seiner Antrittsrede dankt André vor allem seinem Vater, dass er ihn schon in früher Jugend mit der Politik vertraut gemacht hatte. Im Weiteren versprach er, dass er den neuen Wädenswiler Bürgern von Hütten und Schönenberg eine Stimme im Rat verschaffen wolle. Mit geschichtlichen Fakten aus der Geschichte der neuen Ortsteile brachte der GR-Präsident die Ratsmitglieder auf einen, möglicherweise nicht bei allen vorhandenen, Wissensstand. Die Zouft überreichte dem Zouftkameraden André eine prächtige Doppelmagnumflasche erlesensten Weines und wünschte ihm ein gelungenes Amtsjahr.  

Sonntag, 10. März 2019: Die Zouft ist ein weiteres Mal für die NFG-Umzugssuppe verantwortlich
 
Chesselmeischter und Tageschef Grübi konnte um 07:30 eine gut gelaunte Gruppe zum Apell begrüssen. Transport-Obrischt Stv. Ueli fuhr mit der Feldküche pünktlich auf dem bereits zur Tradition gewordenen Standort auf dem Werkhof vor, welcher trotz Rennovation auch in diesem Jahr benutzt werden durfte. Danke Grübi! Der 4MH blieb für einmal in der Garage, damit er vom Salz des Winterdienstes verschont blieb. Gemüse und Zutaten waren eingekauft, die Gewürzkiste vorhanden und auch das Feuerholz war ebenfalls bereits gespalten. Was konnte da noch passieren – man war gespannt. Es wurde also prompt eingeheizt und die Kessel standen bald unter Dampf. Nach dem obligaten Kaffee mit Gipfeli wurde das Mis en place in Angriff genommen. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Heinzelmännchen vor der Kaffeepause noch Holz nachgelegt hatten, denn das Feuer brannte immer noch. Unter der Anleitung von Grübi wurden die Portionen für zwei Kessel gewissenhaft vorbereitet. Mit Akribie wurden Kartoffeln zerkleinert und die Kefen einer Spezialkur unterzogen. Schon bald konnte man zum wohl verdienten Züni im neuen Aufenthaltsraum schreiten. Anschliessend folgte eine Führung durch die neu renovierte Anlage welche Grübi ja bis ins Detail kennt. Speziell erstaunt waren einige Zöifter über die innovative Liftsteuerung welche es nicht einfach machte, den Ausgang wieder zu finden. Offensichtlich hat sich der Liftbauer im Trumpland schlau gemacht. Nach dieser Erkenntnis landeten wir anschliessend ohne weitere Verzögerung im Parterre (man drücke 1-Stock = First Floor) – äbe hä! – aber mir sind doch z’Wättischwil? Fazit, wenn man für einen Stock die Treppe benutzt ist das gesünder und man ist schneller am Ziel. Die beiden Kesselmeister adhoc Jürg und Willy bereiten anschliessend unter der Oberaufsicht von Grübi eine chüschtige Suppe zu. Punkt 11:30 konnten 2 x 85 Liter auf die 8 Speiseträger verteilt und in den Transporter von Zöifter Max Walter verladen werden. Total 680 Portionen wurden bis zum letzten Löffel verputzt. Zum Schluss waren sich auch gut unterrichtete Kreise nicht mehr ganz sicher in welchem Behältnis der überzählige Znünischüblig gelandet war.
Freitag, 8. März 2019: Die Zöifter an der Fasnacht 2019
 
Ein "kurzer" Besuch bei den Römtebööms im Pintli nach dem Schniba vom 8. März war geschichtsträchtig. Neben dem Pintli-Song konnte
auch die Geschichte der verlorenen Brille live dokumentiert werden. Ein absolutes Hightlight  (00:44 hät d' Fee gseit ) !
Damit alle Privat- und sonstigen Sphären zu jederzeit gewahrt bleiben, ist diese Dokumentation nur für Zöifter einsehbar.

Mittwoch, 23.Jan. 2019: Feuerwehrfusion-Fäscht im Feuerwehrdepot an der Seestrasse in Wädenswil
Nach einigen Querelen mit dem zuständigen Stadtrat konnte das geplante Fest zur feierlichen Aufnahme der Feuerwehr Schönenberg-Hütten am 23. Januar doch noch stattfinden. Die Zouft sollte dabei für das leibliche Wohl der rund 170 Gäste sorgen. Kurz vor 16.00 Uhr kurvte Transport-Obrischt Fredy, von der «Gessni» herkommend, auf das Areal beim Feuerwehrdepot Wädenswil. Der, mit seiner schussbereiten Kamera bewaffnete, ad-Interim-Zouft-Paparazzo und EZM Cheesy staunte nicht schlecht, als er gewahr wurde, dass nicht der ehrwürdige MH4-Saurer die Küche zog, sondern Fredy’s grosser Case-Traktor. Kurze Erklärung des Transport-Obrischten: «Man wolle den MH4-Saurer nicht unnötige den Attacken des winterlichen Streusalzes aussetzen». In effizienter Zusammenarbeit mit den bereits anwesenden Zoufträten Fäldwöibel Füxe, KüChef Ruedi und Quartiermeischter Pfüdi, hievte der Transport-Obrischt Fredy die Küche sorgsam auf die einseitige Unterlage, sodass sie kurze Zeit später perfekt und «im Wasser» ausgerichtet auf dem doch sehr schrägen Boden stand. Nach und nach trafen jetzt auch die Zöifter beim Feuerwehrhaus ein und pünktlich um 16.00 Uhr konnten sie vom KüChef Ruedi (der Zouftmeischter traf aus beruflichen Gründen später ein) begrüsst werden. Nachdem der Appell vom Fäldwöibel Füxe vollzogen war, übernahm KüChef Ruedi das obligate und bewährte Briefing und die Zuteilung der Zöifter an die vorgesehenen Arbeitsplätze. Quartiermeischter Pfüdi erklärte einige Details zum Rüst- und Waschplatz und wies darauf hin, dass im ganzen Feuerwehrdepot generelles Rauchverbot herrsche!
 
Der Auftrag lautete: 150 Portionen Ratsherrengeschnetzeltes sollten so zubereitet werden, dass um 20.30 Uhr geschöpft werden kann. Draussen heizten die beiden Kesselverantwortlichen, Ehren-Zouftrat Sigi und Zöifter Reto, unverzüglich die Feldküche ein. Während sich ein Teil der Zöifter, der Ehren-Zouftmeischter übernahm dabei seinen obligaten Part des Chnobli-Schnätzlers, auf das Rüsten des Kochgutes konzentrierte, richtete Spriggeli-Willi, der erstmals für den Abwasch zuständig war, seinen Arbeitsplatz, und seriös wie immer, ein. Da es für einmal nicht der Fall war, dass grosse Mengen an Gemüse und anderem Kochgut zum Rüsten gab, halfen die Zöifter dem Feuerwehrteam den «Festsaal» einzurichten. Der Zouftmeischter meinte, dass man die Zöifter eben für alles brauchen könne!
 
Um 19.30 Uhr begann dieser denkwürdige und geschichtsträchtige Anlass mit den Informationen des Feuerwehrkommandanten Martin «Bläächli» Rusterholz. Verschiedene Redner, unter anderen auch unser Ehren-Zouftmeischter Cheesy, der als ehemalig zuständiger Hüttner Gemeinderat sprach, bedankten sich bei den ca. 140 Korpsmitgliedern für ihren Einsatz. Nach dem offiziellen Teil fassten die Feuerwehrleute ab der gut eingerichteten Fassstrasse ihr Essen. Wieder wurde unser Ratsherrengeschnetzeltes mit Stock und Rüebli von allen Gästen in den höchsten Tönen gelobt. Einige der nun «United Firefighter» schöpften sogar dreimal! Die Menge war von QM Pfüdi so gut bemessen, dass auch jeder Zöifter noch eine Portion des Viehprämierungs-Menüs essen konnte. Bald drauf hiess es: «Teller und Besteck einsammeln». Spriggeli-Willy hatte seine Waschstrasse voll im Griff und bald konnten die gereinigten Gerätschaften vom Ufrumör Gung Gung und Fäldwoibel Füxe wieder in der Feldküche verstaut werden. Draussen «figelten» Sigi und Reto die Küche blitzblank. Alles lief wie am Schnürchen! Beim Debriefing, das wieder vom KüChef Ruedi vorgenommen wurde, konnte er das grosse Lob der Feuerwehrleute an die Zöifter weitergeben. Der Zouftmeischter erinnerte die Zöifter wieder einmal daran, dass das gemütliche Zusammensitzen erst beginnen würde, wenn die Küche fertig bepackt und fahrbereit sei. Die Zouft Fäldchuchi 39 habe auch an diesem Anlass wieder grossen Eindruck bei ihren Gästen hinterlassen, führte ZM Brauni weiter aus. Bei Kaffee und Crèmeschnitte plauderten noch einige Zöifter über den abermals gelungenen Auftritt und sicherlich auch noch über andere wichtige Dinge.
Mittwoch, 23.Jan. 2019: Feuerwehrfusion-Fäscht im Feuerwehrdepot an der Seestrasse in Wädenswil
Die Feldküche bezieht Stellung
Mittwoch, 02.Jan. 2019: Zouftchor am Fusionsapéro Kulturhalle Glärnisch
Um 13.30 Uhr traf der Zouftmeischter in der Kulturhalle Glärnisch ein. Eine hübsche Dame erwartete ihn bereits. Es handelte sich um den «Ersatz» unseres Pianisten Ralf, nämlich um Kateryna Tereshchenko. Sie war in letzter Minute von Zöifter Ueli Fausch, der diese goldene Nadel im Heuhaufen gefunden hatte, eingesprungen. Um 14.00 fand sich der gesamte Zouft-Chor am Auftrittsort ein, um unser Repertoire mit der neuen Pianistin einzustudieren. Nach einem kurzen Briefing des Zouftmeischters nahm Cantus Magister und Ehren-Zouftmeischter Cheesy das Heft, bzw. das Singbuch in die Hand und übernahm die Leitung des Chores. Mit dem unerlässlichen Einsingen begann somit das «Ohnemikrofonsingabenteuer» des Zouft-Chors. Schon nach den ersten Tönen wusste der gesamte Chor, dass hinter dem Flügel eine Person sass, die unser Repertoire im Griff hatte. Mit jedem Lied wuchs die Zuversicht der Chorknaben und es breitete sich schon fast eine Euphorie aus. Mit weisen und gezielten Hinweisen wusste der Cantus Magister aber diese in sichere Bahnen zu lenken. Um 17.20 war es dann soweit. Die Zuhörer in der prallgefüllten Kulturhalle Glärnisch empfingen den Chor und ihre Pianistin mit einem Applaus. Sicher und mit optimalem Timbre wurde zuerst die Zouft-Hymne vorgetragen. Gefolgt vom «Kaktus» schloss sich der erste Teil des Auftritts unter frenetischem Jubel der staunenden Zuschauer. Zum zweiten Teil erschien der Zouftchor in Mänteln und mit Sonnenbrille und Hut verkleidet. Es galt den «Kriminal-Tango» vorzutragen. Leider gab die Führung des Anlasses jetzt schon das Essen «Risotto ai Funghi nach Zouftart» frei, was eine gewissen Unruhe im Saal zeugte. Die Zouft-Chörler waren aber zu diesem Zeitpunkt so sattelfest, dass sie auch noch den «Bajazzo» sicher und mit Herzensblut zum Besten gaben. Unter tosendem Applaus verabschiedeten sich die Sänger und die Pianistin vom Publikum. Beim Debriefing in der Künstlergarderobe wurde unsere Pianistin Kateryna dann vom Zouftmeischter zur ersten und einzigen «Ehren-Zöifterin» ernannt. Mit Blumen und einem Diplom und dem von Ihr als grösstes Geschenk bezeichneten Zouftemblems wurde sie von den stolzen Zouftsängern verabschiedet. Wieder hat die Zouft ein Zeichen gesetzt und sich im neuen, grossen Wädenswil viel Goodwill geschaffen. Als würdige Wädenswiler Vertretung neben dem Männerchor Hütten und dem Musikverein Schönenberg in Sachen Kultur an diesem Neujahr-Fusions-Apéro, hat sich der Zouftchor in brillanter Manier und auch absolut auf Kopfhöhe bewegt. Die Zouft-Chörler mischten sich noch unters Volk und nahmen die nicht wenigen Komplimente mit Stolz entgegen. Ein weiterer Höhepunkt in der Zouftgeschichte fand somit einen würdigen Abschluss.
Mittwoch, 02.Jan. 2019: Zouftchor am Fusionsapéro Kulturhalle Glärnisch
Live dabei am Fusionsapéro. Danke Noldi für den super genialen Video.

Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil / Webmeischter - Ehren-Zouftmeischter Cheesy Tessarolo & Schriiber Bruno GungGung Küng
VIII - XII - MMXIX
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