ab 2018-2 - Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil

Die Zouft mit der originalen Fäldchuchi / Feldküche Modell 1939 (JG 42) und dem originalen Zugfahrzeug
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil
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ab 2018-2

Fotoarchiv
Samstag, 24. November 2018: Herbstmärt Wädenswil
Leichter Nieselregen begrüsste die Zöifterschaft um 07.00 Uhr in der mittlerweile zur «Zouft-meile» avancierten Merkurstrasse. Im Wissen, dass die Wettervorhersage auf den Nachmittag ein wenig Sonne angesagt hatte, machten sich die ca. dreizehn Zöifter nach dem Briefing von QM Pfüdi und dem Appell von FW Füxe an die Arbeit. Die Zelte waren im nu aufgestellt so dass sich die beiden Büffetdamen «Spriggeli-Willi» und «Hüttenwart Jütterli» sich daran machten, unter ständigem «Chiflen» den Mise en Place für die Getränke- und Essensausgabe bereitzustellen. Unterbrochen von der polizeilichen und Markt-OK Kontrolle der Gasflaschen-Zertifizierung und Sicherheitswartung der Anlage, wurde das Rüsten der Zutaten für das Kartoffel-Lauch Gemüse ebenso zackig (gits e kei vorgheizti Härdöpfel? =Aussage Utensilör Roli), über die Bühne ge-bracht. Schon bald trauten sich einige Gäste nach dem Menue «Vegi mit Wurscht» zu fragen. Der Schüblig aus dem Betrieb des Zouft-Anwärters Walter Aeppli mit dem chüschtigen Kartoffel-Lauch Gemüse aus dem Betrieb des Transport-Obrischten Fredi fand dann reissenden Absatz. Um ca. 15 Uhr mussten das Menu von der Speisekarte genommen werden. Dafür fanden dann die diversen Tranksamen wie Zöifterkafi, Heisse Fredi und die diversen Kafi Luz ihre zahlreichen Abnehmer. Zeitweise kam es am Buffet zu einer wahren Abbauschlacht. Man hätte fast den Eindruck gewinnen können, dass es ab Sonntag keine wärmenden Getränke mehr gäbe. Ab 17 Uhr wurde mit dem Rückbau des Zöifterischen-Gastrobetriebes begonnen. Um 18.05 Uhr war alles abgeräumt, sodass der Zouftmeischter noch das Restkontingent der Truppe mit seinem Debrifing erfreuen konnte. Der Zoufteigene DJ-Freesteil Werner Martin beglückte die Übriggebliebenen anschliessend und bis spät in die Nacht hinein im Du Lac mit seiner Schunkelmusik. Abschliessend kann gesagt werden, dass dieser Anlass, und ebenso wie der Früeligsmärt, zu einem festen und finanziell auch wichtigen Bestandteil in der Zouft-Agenda geworden ist.  
Donnerstag, 22. November 2018 CS-Suppentag
Um 07.00 Uhr trafen sich ca. zehn Zöifter, um für den Credit Suisse Suppentag zu kochen. An diesem Einsatz, der für die Zouft keinen Gewinn ergibt, konnten wir aber sicherlich wieder viel für unser Renommee leisten. Sobald die Küche gestellt und die Begrüssung des Zouftmeischters und der Appell des Fäldwoibels beendet war, konnte mit dem Rüsten für die Rüebli-Ingwer-Suppe und der chüschtigen Minestrone begonnen werden. Bei Temperaturen um die Null Grad und einer leichten Brise ging bald die Nachfrage nach Kaffee durch die Zöifterschaft. Gestärkt durch den löslichen Kaffee vom Martas Grill und einem Brändli-Gipfeli, rüsteten die Zöifter was das Zeug hielt, sodass die gut vorgeheizten Kessel ihre Arbeit aufnehmen konnten. So gegen acht Uhr erschienen dann auch die Ersten «Bänker-Lehrlinge und Angestellten» zu ihrem Suppentag-Einsatz. Zwischenzeitlich musste einem Banklehrling vom EZM und ZM auch noch das effiziente Brotschneiden beigebracht werden, was von diesem mit vollem Einsatz verdankt wurde. Als er auch noch das Betty Bossi Brotschneidemesser der Marke «Derma-Plast» erhielt, war der Chessel geflickt. Um ca. 11.00 Uhr konnte dann die Rüebli-Ingwersuppe in die Kochkisten abgepackt werden. Wenig später fand auch der Minestrone den Weg zur Ausgabestation. Je 200 Portionen sollten diesmal für alle Gäste und Suppentag-Spender reichen. Die vielen Komplimente (ich han im Fall vo beidne Suppe gnoo) bewiesen, dass den unter dem Chesselmeischter Grübi arbeitenden Köchen Kurt und Fredy und dem ganzen Rüstteam wieder eine Meisterleistung gelungen war. Auch dass am Schluss nur wenige Schalen zum «Mit-nach-Hause-nehmen» parat standen bekräftigt diese Aussage. Komplimente und grossmächtigen Dank gab es auch von der Seite CS durch ihren Chef-Organisator Urs Mühlemann. So konnte eine zufriedene Zöifterschaft nach getaner Arbeit und dem kurzen Debrifing den Abschlusstrunk im Rest. Neubüel geniessen. Ein gelungener, karitativer Einsatz der Zouft Fäldchuchi 39 fand so einen beschaulichen Abschluss.
Freitag, 26. Oktober 2018: Gemeinsames Zouftnachtessen Rest. Blasenberg
Um 18.00 Uhr besammelten sich der Ehren-Zouftmeischter Cheesy mit Anna, die Ehren-Zoufträte Sigi mit Karin, Peter Schuppli mit Yvonne, die Zoufträte Pfüdi mit Doris, Ruedi mit Corina, Martin mit Martina, Andi und der Zouftmeischter Brauni auf dem Parkplatz Neubüel. Das Ziel war das Restaurant Blasenberg im Zuger Berg, wo der weltberühmte Kapaun, also ein kastrierter Güggel, serviert wird. Für die Gesellschaft von 15 Personen organisierte der Fahrer Bruno Burkhard einen Bus mit 50zig Plätzen. Schon die Anfahrt durchs Zugerbiet auf sehr schmalen Strässchen war ein Erlebnis. Als Burki uns dann auch noch seine fahrerischen Künste beweisen und vorführen wollte (Wenden auf einem bierdeckelgrossen Platz) war dieser gemütliche Abend lanciert. Bei der Ankunft im Blasenberg, wo als Apéro ein Glas oder zwei Wiisswii serviert wurde, legte Yvonne Schuppli jedem Teilnehmer einen Schoggi-Schriiber vom Chile-Beck an seinen Platz. In seiner kurzen Ansprache erwähnte der Zouftmeischter die Erstmaligkeit dieses gemeinsamen Zouftratessen das auf Wunsch des Alt-Schriibers Peter zustande kam. Bevor der hervorragende Kapaun auf den Tisch kam, überraschte uns der Ehren-Zouftmeischter Cheesy mit einer kurzen Ansprache und schenkte den Ehren-Zoufträten, den Zoufträten und dem Zouftmeischter eine Militär-Trinkflasche und ein Militär-Laterne. Schon beim Essen zeigte sich, dass in der Zouft Fäldchuchi 39, in Bezug auf das stetig gleiche Thema «Wie man mit Damen um» ein anderes, nämlich sehr respektvolles Klima herrscht. Offen und herzlich plauderten, scherzten und lachten die Zöifter und ihre Begleitung fast um die Wette. Ohne es zu spüren verflog die Zeit bei feinem Essen und Trinken, so dass wir zu später Stunde den spannenden Heimweg unter die Räder nehmen mussten. Nach der Ankunft im Neubüel verabschiedete sich ein Teil der Gruppe. Der andere Teil hatte immer noch Lust die angebrochene Nacht in einem anderen Lokal, nämlich der Studio Bar ausklingen zu lassen. So endete dieser wunderschöne Anlass irgendwann in den Morgenstunden.
Donnerstag, 18. Oktober 2018: Viehausstellung Wädenswil
Zum x-ten Mal hiess es am 3. Donnerstag im Oktober: Antreten zur Viehausstellung Wädenswil im Oedischwend. Bei nicht allzu kühler Witterung versprach schon der frühe Morgen, dass die Zöifterschaft einen herrlichen Tag erwarten durften. Punkt 07.00 Uhr kurvte der Transport-Obrischt Fredy mit dem Zouft-Gespann auf den Festplatz. Gekonnt wurde die Feldküche unter der Leitung des Fäldwöibels Füxe platziert und eingerichtet. Zouftmeischter Brauni, seines Zeichens auch Festwirt der Chuefüdlischau, begrüsste die stattliche Zahl der gemeldeten Zöifter zum Briefing und wies auf die Wichtigkeit des bevorstehenden Events hin. Mit Worten, dass die Doppelfunktion Zouftmeischter/Festwirt es ihm nicht erlauben würde, omnipräsent zu sein, übergab er das Wort für den Appell an den Fäldwöibel Füxe. Der Appell ergab, dass der eine oder andere etwas später eintreffen würde und erwähnte insbesondere den Ehren-Zouftrat und Alt-Schriiber Peter, der sich beim Heckenschären heftig in die Fingergeschnitten hatte und demzufolge als Böllenschnätzler nicht zur Verfügung stehen werde. Quartiermeischter Pfüdi nahm in gewohnter Ruhe die Einteilung der Zöifter vor, wobei wieder, und auch wie gewohnt, überraschende Kombinationen und Einsatzplätze festgestellt werden konnten. So z. B. das Rüebli-Team, welchem, neben dem altbewährten Hüttenwart Jürg, auch Zouft-Anwärter Wädi angehörte. Ueli, der andere Zouft-Anwärter, wurde dem Team an den Kesseln zugeteilt, da er sich an dieser Stelle schon mehrfach bewährt hatte. Wie immer war die Rüsterei von chächen Sprüchen und Witzen begleitet, ging dabei aber flott vonstatten. Der Director Musicae Ralf bemerkte, «dass er so früh am Morgen noch nie so viel gelacht hätte»! Na, wer sagts denn, man kann und soll auch an der Arbeit seinen Spass haben dürfen.
 
Draussen brutzelte es an den Kesseln un die Chesselmeischter Grübi und André zeigten sich auf der Höhe ihres Könnens. QM Pfüdi hatte ein wachsames Auge auf den Chesselmeischter André, da er ständig mit der Chili-Dose hantierte. Sowohl der Quartiermeischter wie auch der Fäldwöibel hatten das Rüst-, Koch- und Einrichtegeschehen aber jederzeit voll im Griff.
 
Der Mittag nahte und die Fassstrasse musste erstellt werden. Den Chefposten für die Bonabgabe-Überwachung bekleidete der Revisor Peter, zum Chef-Tellerwärmer wurde Herr Schärble, wer auch sonst, ernannt. Für die Menü-Ausgabe waren Zöifter Jean-Luc (Kartoffelstock), Zouft-Anwärter Wädi (Rüebli) und Hüttenwart Jürg (Ratsherre-Gschnätzlets) zuständig. Und dann kamen sie, die Heerscharen, ca. 450 an der Zahl, der Bauern, Helfern, Treibern, Firmen mit ganzen Belegschaften, Politikerinnen und Politiker mit grossem und zum Teil übergrossem Hunger. Schon bald meldete der Zöifter Jean-Luc, dass der Stock bei dem Andrang und den geforderten Portionen kaum ausreichen würde. Und so geschah es, dass bei den letztverkauften ca. 20 Portionen anstelle des Kartoffelstocks nun Pommes als Beilage dienen mussten. QM Pfüdi sprach von AHA-Erlebnis und erhaltenem Lerneffekt. Das vielfache Lob der Gästeschar bewies aber einmal mehr, dass die Zouft den Gusto betroffen hatte.
 
Der Rückschub der gebrauchten Teller und Bestecke oblag dem Zöifter Reto und dem Director Musicae Ralf und wie am Fliessband wurde die Abschwaschcrew unter der profunden Leitung von Zöifter Fridel damit versorgt.
 
Jetzt war, Kessel putzen und einölen und weiteres Aufräumen angesagt. Um punto 17.00 traf Transport-Obrischt Fräne mit dem Laschtwägeli. Dieses wurde sofort mit dem Zouftmaterial beladen und in das Mat Mag der Zouft nach Hütten gefahren.
 
Beim De-Briefing durch den Zouftmeischter stellte er fest, dass die eine oder andere Flasche Bier schon vor Beenden des Einsatzes einen neuen Besitzer gefunden hatte. Er bedankte sich für den tadellosen Einsatz der Zöifterschaft und die perfekt erlebte Kameradschaft. Zum Dank gab es für jeden Zöifter noch einen Getränkegutschein. Beim anschliessenden Hock der Zöifter wurde der Bon im Festzelt x-fach vervielfältigt und die Viehschau dauert für einige Zöifter wieder bis kurz nach Mitternacht.
     
Donnerstag, 18. Oktober 2018: Viehausstellung Wädenswil
Wie der Zöifter Fridel als Chef Abwasch funktioniert und dabei seine Pappenheimer jederzeit voll im Griff hat! (eine Bildergeschichte)
     
Donnerstag, 18. Oktober 2018: Viehausstellung Wädenswil
Die Zöifter an der Viehschau kurz nach Mitternacht - der 00.45 Uhr Blues..
     
Sonntag, 14.Oktober 2018: Herbstanlass 4MHSaurer–Club, Wolfwil
Punkt 08.30 Uhr startet Transport-Obrischt Fredy Haab den Motor unseres Saurer für die Fahrt an den Saurer-4MHClub Herbstanlass nach Wolfwil im Bezirk Gäu des Kantons Solothurn. Vorher räumte Schriiber & Ufrumör aL Gung Gung in aller Herrgottsfrühe die Ladebrücke des Saurers. Bei sonnigem Wetter konnte die Zouft-Delegation auf eine gemütliche Fahrt hoffen. Schon bald, also eigentlich schon im Burstel merkten die Delegierten, (der Zouftmeischter und der Schriiber) dass die Hinfahrt auf der Holzbank des Saurers ziemlich kalt und feucht sein würde. Nur allzu gut, dass sie sich warm angezogen hatten Die, vom Ufrumör Gung Gung mitgebrachten Sitzkissen leisteten auf der ganzen Hinfahrt wertevolle Dienste. Nach gut zweistündiger Fahrt, mit Zwischenhalt beim Campus Sursee, erreichten das Zouft-Gespann das Ziel in Wolfwil. Die Begrüssung des Gastgebers Heinz Baumgartner war sehr freundlich. Auch die anderen Saurer 4MH-Clubmitglieder freuten sich am Anblick des Zouft-Saurers. Neben der Hin-und Rückfahrt war aber die Besichtigung des Militärmuseums von Heinz der absolute Höhepunkt des Tages. Aber auch das Duo Romy und Aschi die den Anlass musikalisch untermalten, wussten sehr zu gefallen. Kulinarisch wurden die Zouft-Gäste, und nicht nur sie, vom Feldküchen- und Saurer-4MH Besitzer Rolf Häring (Metzgerei Sissach) bewirtet. Sofort kam man ins Gespräch und es entspann sich ein guter küchen- und kochtechnischer Austausch unter Fachleuten. Mit Sicherheit werden sich diese Wege bei anderer Gelegenheit wieder kreuzen. Eigentlich zu früh, aber in Folge des gut zweistündigen Heimwegs, rief der Transport-Obrischt Fredy zum Aufbruch. Entlang des Sempachersees, über’s Zugerbiet und den Hirzel, trug uns der Saurer, mittlerweile bei volllaufendem Motor und wunderbar warmem Herbstwetter, wieder zum Ausganspunkt der Reise zu Fredy’s Hof in den Hessen. Ein gelungener Herbstausflug nahm so ein ebenso tolles Ende.
     
Freitag, 12.Oktober 2018: Anlasser Revision im AdHoc Modus
Am 3. Oktober 2018 musste der Schriiber folgendes mail verschicken: Saurer 4MH Jahrgang 1953 - De Nachbrand staht still !
Trotz MFK mit Veteraneneintrag hat der Defektteufel zugeschlagen.
Bereits am Sonntag nach dem Zouftgeburtstag in Jürlig’s Resort (8. September) wurde der Nachbrand direkt in die Klinik von Ueli verschoben. Der Anlasser wurde sofort ausgebaut. Dabei wurde klar, dass eine Teilrevision nötig ist. Eine Wicklung am Rotor war durchgebrannt. Nach Rücksprache mit dem 4MH Club wurde die Teilrevision bei der Firma Custom AG in Schattdorf in Auftrag gegeben. Ueli kannte diese Firma bereits. So waren wir sicher, dass alles in guten Händen ist. Ebenfalls sensationell war die Reaktion auf den darauf folgenden Spendenaufruf. Innert Wochenfrist war die Revision vollständig, ja sogar «überfinanziert».
Am 12. Oktober war der Anlasser fertig revidiert und wieder eingebaut. Gerade rechtzeitig für einen Ausritt nach Wolfwil zum Herbstanlass des Saurer 4MH Clubs.
Ueli, Dir einen grossmächtigen Dank für den entschlossenen Einsatz, welcher zudem für die Zouft, bis auf das Material kostenlos war !
Allen Spendern ein herzliches «Tuusig Dank» für die grosszügigen Spenden.
Einmal mehr ein Einsatz gelebter Kameradschaft welche unsere Zouft Fäldchuchi 39 so einmalig macht.
     
Freitag, 07.September 2018: 22. Zouft-Geburtstag/Burstel
Beim Eintreffen des Zouftmeischters um 17.54 Uhr im Burstel, war die Feldküche unter der Leitung des Noch-Chef-Chesselmeischters Pfüdi und KüChef Ruedi schon voll unter Feuer. Der Zouftrat hatte beschlossen, dass an diesem Anlass jeweils eine Gruppe «Freiwillige» die Zouft mit einem Menue (wenn möglich aus dem Militärkochbuch) bekocht. Die beiden Aspiranten Walter Aeppli und Ueli Kleiner waren auch im Kochteam. Zum Apéro wurden Mostbröckli von Walti’s Anguskühen, Speck und Käse serviert. Die Hauptspeise bestand aus feinen Schübligen (ebenfalls vom Angusrind) und Kartoffel-Lauchgemüse (Produzent Transport-Obrist Fredy). Zum Dessert servierte die Kochmannschaft eine superfeine Apfel-Rösti (nach altem Rezept von Ueli Kleiner’s Grossmutter). Bemerkenswert war auch, dass fast alle Zutaten aus der Umgebung von Wädenswil stammten. (So viel zum Thema ökologischer Fussabdruck). Bevor es eindunkelte wollte der Zouft-Paparazzo Cheesy unbedingt noch ein neues Foto für die Homepage knipsen. Nach kurzer Zeit (etwa zehn Minuten) stand dann auch der letzte Zöifter endlich am richtigen Ort so dass Gast Chabis Wirz und dann die Abdruckverzögerung des Fotoapparates endlich ein Foto knipsen konnten. Das Resultat siehe unten. Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete der Zouftmeischter den 22. Zouftgeburtstag. Der Zouft-Chor unter der Leitung des Directors Musicae Ralph gab zur Eröffnung des Geburtstages die Zouft-Hymne zum Besten. Die Gäste Brigitte und «Chabis» Wirz wurden speziell begrüsst. Über 30 Jahre wirteten Sie auf dem Nöihüüsli. Die Zouft hielt in dieser Zeit sieben offizielle Anlässe ab. Auch wurde versucht im Nöihüüsli einen Monatsstamm zu installieren, was aber nach nur drei abgehaltenen Austragungen wieder ad acta gelegt wurde. Der Vortrag über den Zoufthabitus des Zouftmeischters wurde durch das Verteilen neuer Kravattenknoten als Geschenk des Zöifters Ueli Fausch und des Säckelmeischter Martin unterbrochen. «Hand zum Gruss» hiess es als SZAL und UUAS Brummli vor die Zöifterschaft trat und mit dem Zouftmeischter die «Neualte» Begrüssung der Zouft auch in Echtzeit und live vorgeführt aufleben liess. Der oben erwähnte Chef-Chesselmeischter Pfüdi wurde dann in den Rang eines Quartiermeischter erhoben. Nach dem fast nicht enden wollenden Vorlesen seines Pflichtenheftes war dann auch jedem Zöifter klar, dass «Pfüdi» diesen Titel und Rang auch redlich verdient hat. Jetzt wurde der EZM und Paparazzo Walter «Cheesy» Tessarolo nach vorne gebeten. In einer kurzen Laudatio des Zouftmeischters Brauni, (was beiden enormen Verdiensten des EZM eigentlich fast nicht möglich ist), wurde Ihm das am Zouft-Senat versprochene Zouftmeischter-Abschiedsgeschenk in Form zweier Modelle im Massstab 1:35 der Feldküche und des Saurer 4MH überreicht. So sprachlos hatte man den sonst sehr wortgewaltigen Ehren Zouftmeischter noch nie erlebt. Bevor das Essen gefasst werden konnte überreichte der Gesamt-Zouftrat jedem Zöifter noch ein persönlich graviertes Sackmesser als Geschenk. Auch hier hat der Zouftrat den Nagel auf den Kopf getroffen. Alle Beschenkten hatten wirklich grosse Freude am neuen Victorinox Werkzeug. Nach dem Essen heizte uns Director Musicae Ralph mit seinen virtuosen Klavier-Solos an und animierte die Zöifterschaft zum Gesang.  So wurde der Zouftgeburtstag bei gemütlichen Zusammensein in «Jütterli» Haab‘s Event-Scheune bis in die Morgenstunden gefeiert. Einige Zöifter hatten aber noch nicht «genug» und mussten unbedingt noch in der «Studio-Bar» ihre gute Laune präsentieren. Ein wirklich hammermässiger Zouftgeburtstag fand so ein wohlverdientes Ende.
     
Freitag, 07.September 2018: 22. Zouft-Geburtstag/Burstel
«Geheimprojekt» Saurer 4MH mit Feldküche im Massstab 1:35.
 
Bereits während der Fasnacht 2018 wurden erste Varianten zur Idee «Modell der Feldküche» geprüft. Es wurde am 1:1 Modell gescannt, geprüft und getüftelt. Dabei wurden die Limiten der Technik nach und nach schonungslos aufgedeckt. Die Feldküche 1:1 mit einem Industriescanner zu erfassen war eine nette Idee. Der Preis für diese Variante lag aber in der Grösse von Bugatti Veyron Bremssätteln aus Titan welche ebenfalls im 3D Druckverfahren hergestellt werden. Für uns eine Nummer zu gross.
 
 

Aber die Schriiber git nöd so schnäll uf ! Mit dem Stichwort «4MH» konnte ein Modellbauer gefunden werden welcher die Modelle in Schweizer Wertarbeit und dazu mit top aktueller Technologie herstellt. Nach einigen langen Telefonaten waren die wichtigsten Eckdaten bekannt. Wir konnten auf ein bereits bestehendes 4MH Modell Massstab 1:78 zurück greifen. Das 3D Modell zum «4MH» welches für ein 3D Druckverfahren zwingend benötigt wird, war bereits erstellt. Es musste aber bezüglich der Stabilität der einzelnen Teile für den Massstab 1:35 überarbeitet werden. Der damalige Auftraggeber für das Projekt «Schulungschassis» war der Präsident des 4MH Club Marcel Zaugg. Er konnte auch die original Konstruktionszeichnungen zum Chassis und der Carrosserie liefern. Nachdem wir die Details zu diesem Projekt an Hand von Fotos verifizieren konnten, fühlten wir uns gut aufgehoben. Aber eben - das Modell des Küchenanhängers mit der Feldküche 39 existierte immer noch nicht !

 
Doch die Berneroberländer Zuversicht ist so unerschütterlich wie die Felsen im Rücken die einem bei jedem Schritt in der Lenk begleiten. «Mir händ das alls scho gmacht und darum chunts scho guet». An Hand von unzähligen Fotos mit Referenzmassen wurde zu jedem noch so kleinen Detail eine Masszeichnung erstellt. Anhand dieser, mit einem Aufwand von mehr als (40) Stunden «rekonstruierten» Konstruktionszeichnungen, konnte anschliessend ein 3D Modell erstellt werden. Der 3D Druck der Küche und des Anhängers erfolgte ebenfalls auf dem Festland, nämlich in Holland, wo eine der professionellsten 3D Druckfabriken in Europa zu finden ist. Das Modell wurde anschliessend in der Lenk mit viel Gefühl für die Details und einem weiteren Aufwand von (32) Stunden nachbearbeitet, in «Hausi Pulver grün» lackiert und montiert.

Speziell dabei sind die einzigartigen Beschriftungen «Nachbrand» / «Zouftlogo» am Platz des «WK Schilds» / Militärnummer gemäss Chassiskarte «M+ 75070» welche nur genau einmal verwendet werden konnten für dieses Modell speziell hergestellt wurden.

Gerade noch rechtzeitig für die Übergabe konnte ich das Modell am Donnerstag 06. September 2018 bei AFM – Modellbau, 3775 Lenk im Simmental abholen. Freude herrscht !

ps. Wir freuen uns auf die ersten "Zinn Zöifter" welche die Feldküche im Einsatz komplettieren.
Freitag, 07.September 2018: 22. Zouft-Geburtstag/Burstel
«Geheimprojekt» Saurer 4MH mit Feldküche im Massstab 1:35.
Das Modell der Feldküche kann in 3D online bewundert werden. So hat jeder die Küche immer dabei !

Freitag, 07.September 2018: 22. Zouft-Geburtstag/Burstel
«Zouftmässer - Ranger Grip 79 - Ausführung Zouft Fäldchuchi39 Wättischwil».
 
Damit sich kein Zöifter die Finger verklemmt falls er im Nahkampf zwischen Pfungen und Moskau zum Messer greifen muss, wurde die Variante «Grosses Taschenmesser» gewählt. Zur besseren Erkennung des Messers wurde dieses gleich zweimal beschriftet. Einmal auf der Griffschale und zusätzlich auf der Klinge. Somit sollte dieses immer einfach zu finden sein. Die Rufnamen auf der Klinge brachten die Produktion in Ibach an die Grenzen. Aber oha – auch der «Spriggeli-Willy» war absolut fehlerfrei auf der Klinge eingraviert.

Die einzigartigen Merkmale dieser Ausführung sind Griffschalen in «Feldgrün» (statt Rot/Schwarz) und die Beschriftung im Original Font «Almendra» auf den Griffschalen in «Lasercut», sowie das Zouftlogo auf der Klinge. Dazu mussten für jeden Schriftzug und das Logo spezielle Schablonen angefertigt werden. Kommentar aus den Reihen von Victorinox: «Ich han gar nid gwüsst das mir das chönd».

Beschreibung
Grosses Taschenmesser mit Holzsäge
Das Ranger Grip 79 begleitet Sie den ganzen Tag lang zuverlässig bei Ihrer Arbeit im Wald. Seine Funktionen umfassen eine Holzsäge, eine grosse Feststellklinge mit Daumenloch für Einhandbedienung und Zwei-Komponentenschalen, mit denen Sie das Messer immer voll im Griff haben.
Wie alle Messer der Ranger-Serie wurde auch dieses für erfahrene Handwerker entwickelt und von Profis getestet.

 
Werkzeuge
   1.  Ring
       2. Zahnstocher
       3. Pinzette
      4. Dosenöffner
      5. Schraubendreher 3 mm
      6. grosse Klinge
  7. Kapselheber
      8. Schraubendreher 5 mm
      9. Drahtabisolierer
      10. Holzsäge
      11. Stech-Bohr-Nähahle
      12. Korkenzieher

Abmessungen
Nettogewicht: 167 gramm

Details
Schalenmaterial:
Zwei-Komponentenschalen
Grösse: 130 mm
Feststellklinge: Ja
Einhandklinge: Ja
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil / Webmeischter - Ehren-Zouftmeischter Cheesy Tessarolo & Schriiber Bruno GungGung Küng
X - V - MMXIX
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