ab 2016 - Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil

Die Zouft mit der originalen Fäldchuchi / Feldküche Modell 1939 (JG 42) und dem originalen Zugfahrzeug
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil
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ab 2016

Fotoarchiv

Nach der Post-Hojok-Zeit lag es an Zöifter Grübi, die Verantwortung der NFG-Umzugssuppe zu übernehmen. Um es gleich vorwegzunehmen: Grübi erfüllte die gestellte Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit der Umzugsteilnehmer. Zöifter Spriggeli-Willy durfte beim Service der Suppe viel Lob einheimsen. Mit seiner ruhigen und besonnene Art schuf Grübi am Fasnachtssonntagmorgen (14. Februar 2016) im Feuerwehrhaus in Hütten eine lockere und heitere Atmosphäre. Die Kochmannschaft, teils nicht ganz ausgeschlafen (wen wunderts?), sah sich darum besonders angespornt und punkt 11.30 Uhr konnte die fertige Umzugssuppe in die Wärembehälter abgefüllt werden. Zöifter Max Walter Langendorf besorgte wie immer den Transport nach Wädenswil.       

Der initiative Chesselmeischter Pfüdi schockte den Zouftrat mit der Idee, dass die Zouft am 26. März 2016 (ja genau, am Ostersamstag!) mit einem kleinen Beizli am Frühlingsmärt in Wädenswil Präsenz zeigen sollte. Nach der Klärung einiger Details wollten die Zöifter am Märtmorgen ihren Standplatz im Merkurgässli beziehen. Leider stand aber eine Benzinkutsche da und versperrte den zugewiesenen Platz. Der Fahrer schien aber unter einem massiven Sehfehler zu leiden, denn sein Rostlaube stand genau unter einem Parkverbotsschild! Nach einigem Hin und Her erschien dann der Sehbehinderte, fluchte und fuhr mit seinem Vehikel weg. Zügig verlief der Zeltaufbau und die Installation der Kochkessel, des Verkaufsstandes und der kleinen Beiz. Dank dem prachtvollen Wetter wurde der freie Platz auf der anderen Gassenseite in weiser Voraussicht mit Festtischen belegt. Willy hackte wie wild Anfeuerschiitli und die Rüstequipe bereitete den Eintopf vor. Zöifter André fungiert zum ersten Mal mit Bravour am Kessel. Lischtenführer Sigi's Eintopf-Kreation erfreute sich grosser Beliebtheit. Nur beim Zöifter & SZAL Brummli wollte einfach keine Gaumenfreude aufkommen! Bald füllten sich die Tische und als Schreiner Josi seine Handorgel auspackte, konnte man schon fast von einem Fest am Frühlingsmärt sprechen. Fazit: kein Gewinn aber eine Bombensache!        

Am Sonntag, 1. Mai 2016 feierte der Seeclub Wädenswil die Einweihung des neuen und wunderschönen Bootshauses auf der Giessenhalbinsel. Dazu waren nur geladene Gäste zugelassen und für diese sollte ein währschafter Spatz gekocht werden. Die Festgemeinde hätte eigentlich besseres Wetter verdient. Petrus hatte aber kein Einsehen. Er liess es regnen und die Heizung schien auch abgestellt gewesen zu sein. Nichtsdestotrotz erfüllten die Zöifter ihren Auftrag ohne mit der Wimper zu zucken. Während die Rüstmannschaft sofort ans Werk ging, erstellten Zöifter Roli und der Zouft-Anwärter Andy Schüpbach die Wasserzufuhr für die Feldküche. SZAL Brummli betitelte das fertige Werk dann aber als perfekte Dusche und genaus das war es auch. Zouft-Anwärter Andy erhielt kurz darauf noch eine Schnellbleiche durch den Lischtenführer in Sachen «korrektes Schneiden von Julienne». Zöifter & SZAL Ruedi wurde vom Lischtenführer an den Kessel beordert, um erstmals die Kochleitung für den Spatz zu übernehmen. Aufgrund des vielseitigen Lobs der Festbesucher konnte konstatiert werden, dass SZAL Ruedi an diesem Tag seine Chesselmeischter-Prüfung abgelegt und mit Barvour bestanden haben musste. Der Auftritt der Tambouren heizte zwar ein bisschen ein, aber die klammen Finger störten beim Aufräumen trotzdem erheblich.     

Auf Betreiben des Zouftmeischters sollte jetzt endlich das Projekt Sanierung Zouftraum angegangen werden. Am Geburri 2015 wurde Zouftrat Pfüdi mit der Aufgabe des Projektleiters betraut. Irgendwann im Mai 2016 trafen sich die Zöifter Kurt, Jürg, Roli, Pfüdi, Ruedi und der Zouftmesichter in Hütten, um die Schutthalde und Gerümpelkammer auszumisten. Nach einem arbeitsreichen Morgen führ Roli mit gut einer Tonne Schrott und Abfall nach Horgen! Bald darauf mobilisierte Pfüdi seine Helfer für den Aus- und Umbau des Lagerraums in eine Zouft-Stube. Hier zeigte sich bald die berufliche Fachkomptenz des Projektleiters. Das bestellte Material konnte optimal genutzt werden und schon bald war die Decke montiert. An weiteren Samstagen schritt der Ausbau zügig voran. Es wurde gesägt, gebohrt, genagelt, geschliffen was das Zeug hielt. Leitungen mussten verlegt, Lampen montiert und Gestelle gebaut werden. Zudem sollte ein Geräteraum erstellt werden. Und dann, irgendwann im September, konnten die Möbel zusammengeschraubt und der 1. Kühlschrank aufgestellt werden. Der Zouftraum war, bis auf die noch zu montierende Küche, fertig. Die Einweihung soll dann mit einem Tag der offenen Zouftraumtüre begangen werden. Ein grosses Dankeschön an Pfüdi und die Mitarbeiter Füxe, Roli, Jürg, Ruedi, Kurt und Cello. Ja, und der Zouftmeischter war auch da!      

Am Freitag, 2. September 2016 konnte die Zouft bereits ihren 20. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass hatte sich der Zouftrat einige Überraschungen überlegt. 1. hatte sich der Ehren-Zöifter und Regierungsrat Ernst Strocker zum Geburri angemeldet, 2. sollten drei neuen Chesselmeischter ernannt werden, 3. wollte man mit der neuen Charge des Utensilörs die Aufwertung des umgebauten Zouftraums in Hütten stipulieren und 4. sollte sowohl die Einrichtung, die Dekoration und dann vor allem das Menü auf Oktoberfest-Stimmung getrimmt werden. Alle Vorhaben konnten bestens umgesetzt werden! Ernst freut sich, dass er wieder einmal ein paar frohe Stunden im Kreise seiner Kameraden verbringen durfte, die neuen Chesselmesichter, André, Grübi und Ruedi freuten sich über die Ernennungs-Urkunden und die bestickten Blusen und der neue Untesilör Roli war ob der Ernennungs-Urkunde, der bestickten Bluse und der Untensilören-Figur völlig hin und weg. Die Zöifterschar freute sich am deftigen Eisbein und Kraut, an den Bretzen und dem feinen Bier. Die Zouft-Anwärter Andi, der übrigens an diesem Tag seinen Gebrurtstag feierte, und Füxe erfreuten die Zöifterschaft mit der Ankündigung, die Kosten für die Sanierung der Gamellendeckel übernehmen zu wollen. Pfüdi überraschte die Zöifterschaft mit der eigens für die Gamellendeckel erstellt Transportkiste. Den Vogel schoss aber Zöifter Werner Martin Schuler mit seiner gelungenen Licht- und Musikschau ab. Wer nicht dabei gewesen ist, kann kaum erahnen, was ihm damit entgangen ist.          

Am Zouft-Geburtstag konnte der Zouftmeischter diverse bewährte Zöifter zu Chargierten ernennen. Die Zöifter André Zürrer, Grübi Brupbacher und Ruedi Isler wurden für ihren Einsatz und Engagement an der Feldküche und an den Kesseln mit Auszeichnung zu Chesselmeischtern ernannt. Aus den Händen des Zouftmeischters wurden ihnen die verdienten Diplome überreicht. Zöifter Roli Sifrig wurde für seinen Einsatz beim Zouftraum-Umbau und seinem Flair für Ordnung und Sauberkeit zum Utensilör ernannt. Sichtlich gerührt nahm er Diplom und Statue aus den Händen des Zouftmeischters entgegen.    

Am 3. Donnerstag im Oktober 2016 hiess die Losung wieder «auf ins Oedischwend», die Viehausstellung wartet. In Abwesenheit des Lischtenführers Sigi übernahm der Chesselmeischter Pfüdi den Lead und teilte den Zöiftern beim Briefing die entsprechenden Chargen zu. Bald wurde geschält, gehackt, zerteilt  und geschnitten was das Zeug hielt. Zöifter Jürg malträtierte die Anliker-Maschine mit ca. 50 Kilo Rüebli bis sie fast heiss lief. Chesselmeischter Grübi konnte an den Kesseln auf die Hilfe von Zöifter  Jean-Luc zählen. Sieh an, sieh an, er kann es wenn er will! Das herrliche Wetter lockte wieder viel Volk an und gegen Mittag war die nicht nur die Festhütte zum Bersten gefüllt. Dem traditionellen Mittagsmenü wurde wieder wie gewohnt grosses Lob gespendet und die Festwirtschaftschefin verdankte den Einsatz der Zouft mehrmals am Mikrofon.     

Freitag, 25. November 2016 leistete die Zouft ihren schon traditionelllen caritativen Einsatz beim Suppentag der CS Wädenswil zu Gunsten der «Schweizer Tafel». Was sich schon im vergangen Jahr abzeichnete, wiederholte sich und erhielt bald den Status eines kleinen Wädi-Fäschts. Gegen vierhundert Portionen Rüebli-Ingwer-Suppe und Minestrone konnten an die hungrigen Besucher ausgeteilt werden. Viel Prominenz aus Verwaltung, Politik, Sport und Business traf sich für ein Stelldichein vor der CS. Hocherfreut zeigte sich der Organisator Urs Mühlermann von der CS. Eine gelungene Sache für einen guten Zweck der nach Wiederholung verlangt.

Samstag, 26. November 2016 war trotz der späten Jahreszeit ein herrlicher, ultraspäter Spätherbst- oder Frühwintertag. Chesselmeister Pfüdi hatte seine Drohung wahr gemacht und auch für den Herbstmärt eine Standplatz für die Zouft gebucht. Auch wenn deswegen wahrscheinlich manch ein Zöifter einen leisen Fluch unterdrücken musste, kann man dem Initianten im Nachhinein nur zu seinem Entschluss gratulieren. Der Zouft gestaltete ihren Auftritt wieder dergestalt, dass alsbald ein kleines Dorffest mit viel Prominenz stattfand. Nur die Märlitante vis à vis glaubte in die Suppe spuken zu müssen, als die Greilbuben mit ihrem Schwyzerörgeli-Sound den Festplatz rockten. Chesselmeister Pfüdi glänzte dann auch noch mit der Idee, dass alle Zöifter zur Feier des baldigen Chlauseinzugs eine rote Zipfelmütze tragen sollten. Ein wahrlich herriches Bild!     

Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil / Webmeischter - Ehren-Zouftmeischter Cheesy Tessarolo & Schriiber Bruno GungGung Küng
XXVIII - VIII - MMXIX
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