ab 2012 - Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil

Die Zouft mit der originalen Fäldchuchi / Feldküche Modell 1939 (JG 42) und dem originalen Zugfahrzeug
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil
Direkt zum Seiteninhalt

ab 2012

Fotoarchiv

Am Zouftgeburri 2012 erfuhr der Zöifter Thomas «Pfüdi» Stahel eine besondere Ehrung. Nachdem er unter der Aufsicht des Chesselmeischters Hojok Landolt einen chüstigen Apéro-Risotto gekocht hatte, wurde er mit der Ernennung zum Chesselmeischter überrascht. Die Übergabe des bereits gestickten Zouft-Habitus verblüffte den Geehrten, dass er nicht in der Lage war, eine ad hoc-Rede zu halten. Zusammen mit Hojok überraschte er dann anschliessend die Zöifterschaft mit der Präsentation der «lebenden Bilder». Zur hellen Freude der Anwesenden wurden Zöifter in Bilder wie, «der Armleuchter», «der Hochstapler» oder «der geregelte Stuhlgang» integriert.

2012: Der Lions Club wünschte sich, dass die Mitglieder am Jahresmeeting, von der Zouft kulinarisch verwöhnt werden sollten. Aus diesem Grund wurde die Fäldchuchi an den Ort der Veranstaltung nach Oberrieden gefahren. Der Event gelang zur vollsten Zufriedenheit der illustren Gästeschar.

Und wieder wurde die Zouft an der Viehschau 2012 zu den Kesseln gerufen. Und wieder waren die Anwesenden voll des Lobes. Und wieder blieben die Tupperware-Schalen leer.

Zouftsenat 2013: Das Restaurant Löwen wurde bereits zum zweiten Mal als Tagungsort der Zouft auserkoren. Der neue Wirt, ein naturalisierter Tibeter, wartete mit Köstlichkeiten aus der tibetischen Küche auf. Der Zouftmeischter verblüffte sowohl den Wirt wie auch die Zöifter mit seinen profunden Tibet-Kenntnissen. Den Start des Senats bildete aber das neue und vom Zouftmeischter komponierte Zouftlied. Er fungierte beim ersten Vortrag auch gleich als Solosänger.

Der Damen-Event 2013 stand unter dem Motto «Wenn schon, dann aber überhängend». Das Duo Lischtenführer/Fäldwöibel hatte sich für einmal etwas wirklich Waghalsiges ausgedacht. Die Zouft suchte das Grimselmassiv heim. Nebst der interessanten Führung durch das Kraftwerk durfte in der Hospiz-Kellerei bei einem feinen Plättli auch köstlicher Wein degustiert werden. Die Krönung erfolgte aber dann mit der Berg- und Talfahrt auf der Gelmerbahn. Mit einer Steigung von 106 % ist sie die steilste Standseilbahn Europas. Dagegen war der Gang über die schwindelerregende Hängebrücke ein Ausflug für Sonntagsschüler. Der Zouftmeischter mokierte sich über die Berner. Sie würden sich zwar wacker aus dem nationalen Finanztopf bedienen, fänden aber scheinbar keine Zeit, ein wenig Ordnung in die massenweise herumliegenden Steine im Grimselmassiv zu bringen.

Zöifter Jürg Haab war auch am Zouftgeburtstag 2013 wieder der Gastgeber im Burstel. Der Abend war gespickt mit einigen Überraschungen. So kündigte Zöifter «Dabeljuörni» Tessarolo an, dass er aus Anlass der Erreichung des Status eines UUAS den Apéro spendieren wolle. Im Weiteren stellte der Zouftmeischter den Anwesenden gleich zwei mögliche Zouft-Anwärter vor. Sowohl André Zürrer wie auch Roland Sifrig zogen sich an ihrem 1. Auftritt als mögliche Neu-Zöifter recht beachtlich aus der Affäre. Einen besonderen Einfall hatte der Lischtenführer. Er kündigte den Zöiftern ein Magic-Fondue an. Chäs-Fredy aus Cham überraschte die Zöifter zum Einen mit einer sensationellen Auswahl an verschiedenen Fondues. Zum Anderen verblüffte er die Zöifter mit glänzend vorgetragenen Zaubertricks und manch einer der Anwesenden rieb sich die Augen. Man wollte es nicht glauben, was man sah! Wie bemerkte doch einer der Anwärter: «händ iir's immer so geil!»
Das uns der Zouft-Paparazzo Dieter
, trotz allem, auch noch mit seinem Besuch beehrte, war dann noch das Tüpfelchen auf dem «i».   

17.10.2013: Chuefüdlischau in der Oedischwend ob Wädenswil.
Das herrliche Wetter und die massenhaft anwesenden Zuschauer liessen die Zöifter zur Höchstform auflaufen. Die Chesselmeischter und die eingesetzten Zöifter zauberten wieder ein Menü aus den Kesseln der frisch renovierten Fäldchuchi, das allseits begeisterten Anklang fand. Hier sei ein extra aus Davos angereister Bauer zitiert: «Das Wättischwiler Ratsherren-Geschnetzelte mit Gummelstunggis und Rüebli würde auch in Davos den 1. Preis erzielen». Dem ist nichts hinzuzufügen!
Die Fotos der versammelten Truppe stammen von Lisa Brombach! Herzlichen Dank


Der Senat 2014 wird wohl in der Geschichte der Zouft einen besonderen Platz einnehmen. Zum ersten Mal seit dem Bestehen der einzigen Chuchi-Zouft in Wädenswil konnten zwei Zouft-Anwärter zum Probejahr aufgenommen werden. Man konnte die Nervösität bei den Neuen sichtlich spüren. Verständlich, denn Roli Sifrig und André Zürrer passten in ihren Zivilkleidern irgendwie nicht in die illustre Schar der übrigen Zöifter. Das sollte sich aber im Verlauf des Abends ändern! Bald einmal ergriffen die Göttis das Wort, priesen die Vorzüge der Zouft-Anwärter und kleideten sie nach dem einstimmigen Beschluss des Senats in den Zouft-Habitus ein.
Der Zouftmeischter wies nochmals auf das «harte» Jahr, welches jetzt den Neuen bevorstand, hin. Mit den besten Wünschen und dem obligaten Umtrunk hiess die Zöiffterschaft die Zöifter Andy und Roli in ihren Reihen willkommen. Als Überraschung präsentierte der Fäldwöibel noch seine Girls Cecile und Antonietta. Mit sichtlichem Stolz beobachtete Zöifter Max Walter die Mädchen, die nota bene aus «seinem» Tambourenverein stammen. Gekonnt "fägten und ruessten" sie zwei Trommelstücke. Natürlich gab es noch eine Zugabe! Fast wäre es in Vergessenheit geraten: Herr Schärble hat seinem Namen wieder alle Ehre gemacht!  

Am 11. Mai 2014 feierte Josi Schatt seinen, ebenfalls geschichtsträchtigen, runden Geburtstag. Schon einen Monat vor dem Termin verkündete Josi überall, dass er an seinem Freudentag «äntlich emal öppis richtig Guets wott ässe! Öppis wos nüd jede Taag git und öppis wo mer nüd überall cha haa!». Gesagt getan und die Zouft wurde für die Kocherei engagiert. Richtig entschieden Josi, denn wer sonst bringt einen solch chüstigen und einzigartigen Risotto aus einer Fäldchuchi auf den Tisch. Josi und die Gäste waren hell begeistert und rundum zufrieden.
Der Lischtenführer liess es sich nicht nehmen, den Transport der Küche mit seiem Traktor auszuführen. Auch sein Sohn Nikolai war mit von der Partie. Voller Tatendrang ging er dem Chesselmeischter Hojok zur Hand, was dieser mit einer stoischen Ruhe und vielen guten Ratschlägen gekonnt meisterte.
  

Im Juni 2014 stand der Zürcher Kantonale Trachtentag auf dem Programm der Zouft. Für einmal herrschte Kaiserwetter und die Gäste kamen in Scharen. Die Zouft war für die Zubereitung des Risottos engagiert worden. Unter der kundigen Leitung des Chesselmeischters Hojok zauberten die Zöifter wieder einen hervorragenden Risotto aus den Kesseln.  Da war es nichts Aussergewöhnliches, dass wir wieder durchwegs Lob ernten konnten. Die Sonne machte uns aber zu schaffen. Es müsse ein Zelt aufgestellt werden, maulten die Zöifter. Man könne ihnen nicht zutrauen, dass sie in der brütenden Sonne arbeiten müssten. Nichts leichter als ein Zelt aufstellen......dachte man! «Nein, die Stange gehört hier hin», «Nein, eben nicht, sie gehört da hin», wurde diskutiert. Das Zelt würde heute noch nicht stehen, wenn Ann Bosshart, die OK-Präsidentin den Zöiftern nicht zur Hand gegangen wäre! Zouft-Anwärter Roli Sifrig stand zum ersten Mal im Einsatz. Wie wenn er schon ewig dabei gewesen wäre, reihte er sich in die «Schnätzler und Rüster» ein. Test bestanden, war die einhellige Meinung der Zöifter.
      

Die Organistaion für die Beschäftigung von geistig Behinderten auf Bauernhöfen feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest auf Wadi Höhn's Bauernhof. Für rund hundert Gäste kochte die Zouft ihr bestens bekanntes Menü von der Viehausstellung. Wunderschönes Wetter und begeisterte Gäste genossen eine gelungene Veranstaltung auf dem Gulmenhof.   
Der Zouft-Geburtstag 2014 war geprägt durch die Abgabe des neuen Zouft-Ordens. Nachdem seit einiger Zeit festgestellt werden musste, dass ein Grossteil der Zöifter das Emblem nicht mehr tragen wollte, hatte sich der Zouftmeischter Gedanken für einen keineren, dafür umso farbigeren, neuen Zouftorden gemacht. Die Inspiration holte er sich dafür beim Stockacher Narrengericht. Punktgenau auf den Tag, wurden die Orden von der Fa. Pollath in Nürnberg hergestelt und geliefert. In einer feierichen Zeremonie überreichte der Zouftmeischter jedem Zöifter seinen neuen Orden. Die Zoufträte erhielten eine reicher geschmückte Ausfertigung. Natürlich gab es wieder zwei Unkenrufe und natürlich gab es auch wieder Zwei, die auch diesen Orden partout nicht tragen wollten. Was soll's, der Mehrheit gefiel der neue Orden.      
Zouft Fäldchuchi 39 Wättischwil / Webmeischter - Ehren-Zouftmeischter Cheesy Tessarolo & Schriiber Bruno GungGung Küng
X - V - MMXIX
Zurück zum Seiteninhalt